Samstag, Juni 06, 2020
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15.6.1998 - 2.9.2014

Endlich, am 6. September 1998 hielt Omari bei uns (damals noch Shiwa und mir) Einzug. Die ersten Monate verbrachte Omari tagsüber bei einer Freundin bzw. ihren beiden Hunden. Später ergab sich jedoch die Möglichkeit, jemanden zu finden, der Omari über den Mittag mit der eigenen Hündin mit auf die Spaziergänge nahm. So durfte sie tagsüber zuhause bleiben.

Nach dem Umzug ins eigene Haus sollte aber möglichst bald ein zweiter Saluki zu ihrer Gesellschaft ins Haus kommen. Aber es verging dann doch noch über ein Jahr, bis die zweite Hündin Einzug hielt und ich glaube Omari fand das gar nicht so schlecht. Meine “Prinzessin auf der Erbse” ist eigentlich eh nicht der grosse Rudelhund. In unserem Minirudel fühlt sie sich wohl, aber noch mehr hundige Gefährten müssen es dann wirklich nicht sein. Dies zeigt sie dann jeweils auch sehr eindeutig, vorallem wenn wir bei Freunden auf Besuch sind, die selber auch ein Hunderudel zuhause haben.

Völlig erstaunt hat sie mich aber, mit ihrer Freude an unserem dritten Salukimädel. Seit Chispa im Haus ist, hat sich Omari wirklich verändert. Sie ist so richtig lebensfroh geworden und geniesst es, mit der “Kleinen” um die Wette zu düsen. Auch wenn wir fremden Hunden begegnen ist sie nicht mehr so aggressiv wie sie das früher war. Ich habe noch nicht verstanden was ihr Chispa erklärt hat, aber dass Omari etwas gelernt hat, dass habe ich zumindest erkannt.

Inzwischen ist ja ihr Rudel um noch eine weitere Gefährtinnen angewachsen. Mit dem aktuellen Neuzuwachs Gangi hat sie eindeutig noch ihre “Schwierigkeiten”. Sie geht aber trotzdem sehr souverän mit der Situation um und ich weiss, sie wird auch diesem Mädel ihren Erziehungsstempel aufdrücken.

Ab und zu trifft man uns auch bei Windhunderennen (wobei es jetzt mehr Trainings sind) und Coursings, aber nicht mehr all zu oft. Omari mag es zwar sich auf der Bahn richtig auszupowern, aber sie hat mir gesagt, dass es nicht in offiziellen Rennen sein muss. Sie liebt es alleine dem Hasenfell zu folgen und so am Schluss das Fell dann auch für sich zu haben. Ich beachte ihren Wunsch und melde sie nur noch an ganz wenigen offiziellen Rennen und Coursings. Aber ab und an, brauche ich das Brickeln der Rennatmosphäre doch auch mal. Und da bringt Omari dann das nötige Verständnis für MICH auf.

 

Juni 2007: Nachdem meine Oberrennratte in Aarau am Coursing ja wegen ihres Alters nicht laufen durfte und deshalb unheimlich stinkig war, habe ich sie in Charmes bei den Veteranen gemeldet. Da sie die einzige Veteranin war, durfte sie zusammen mit ihrer “Stallgefährtin” Zimzim laufen - die mich dabei ebenfalls unheimlich erstaunt hat.

 

Die verrückte Rennratte musste ich nach einem langen Salukileben am 2.9.2014 doch ziehen lassen. RIP mein verrücktes Rattchen.